Einladungskarten für die Hochzeit – Warum eine kleine Karte großen Ärger bereiten kann

Puh…bis gerade eben habe ich – wieder einmal – mehrere Stunden mit unseren Einladungskarten zugebracht. Dabei hatte die „Invitation Suite“, wie Wedding-Portale die Kombi aus Einladungskarte und Infomaterial gern weltmännisch nennen, eigentlich schon für so gut wie druckfertig gehalten. Und nun gibt’s schon wieder neue Probleme…

Doch einmal kurz die ganze Geschichte von vorn: Ich hatte von Anfang an einen Drucker für unsere Hochzeits-Einladungen im Sinn. Er hat eine wirklich urige, kleine Druckwerkstatt bei uns um die Ecke und ist ein sympathisch-kauziges Original. Wenn es in seinem Laden mal nicht zu hektisch ist, erzählt er bei Besprechungen gern mal einen Schwank aus seinem aufregenden Leben – dann fühlt man sich ein bisschen, als würde man bei Käpt’n Blaubär zu Gast sein.
Bei ihm wollte ich drucken, weil ich mir schon seit meinem Studium wünschte, einmal Drucksachen im klassischen Buchdruck („Letterpress“) drucken zu lassen. Da dieses Verfahren vergleichsweise nicht gerade günstig und zudem wahrscheinlich nur von Kennern angemessen gewürdigt wird, ist es in der Drucklandschaft nicht allzu häufig anzutreffen. Aber: Buchdruck ist einfach schön, haptisch fühlbar und von klassischer Eleganz. Basta! Mir egal, ich mach das jetzt so!

Ich hatte die Einladungskarten bereits fertig designt (schließlich ist das mein Job) und die Druckdateien dem Drucker übergeben. Doch dann tauchen immer wieder offene Fragen auf, mussten immer wieder schon besprochene Dinge neu diskutiert werden. Uff, sowas ist wirklich anstrengender, als man glaubt! Da hilft auch die Erfahrung als Designerin nur bedingt, denn dies ist auch für mich ein neues Gebiet der Druckkunst. Umso mehr stresst es, wenn man immer wieder neu beginnt.

Natürlich sind meine eigenen Ansprüche an hochwertige Einladungskarten Schuld daran – unkonventionelle Druckverfahren bringen eben mehr Aufwand mit sich als ein einfacher Digitaldruck. Fast beneide ich jene, die auch fertige Einladungskarten vom Ramsch-Laden schick finden. Naja, nur fast.

Dennoch, zur Feier des Tages (ich hoffe, ich werde es rückblickend als „der Tag an dem die Einladungskarten fertig wurden“ betrachten!) – tadaaaaa – Ein Mini-Preview:

Einladungskarte-Ausschnitt

Die ganze Einladungskarte samt Drumherum kann ich natürlich noch nicht spoilern, schließlich sollen unsere Gäste sich noch darauf freuen können. Aber ich verspreche: Im Nachhinein werde ich die Einladungskarte mit allem Pipapo hier im Blog vorstellen.
Ehrenwort!

Nachtrag: Lest hier, wie es mit den Einladungskarten weiter ging!

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